Erfolgsgeschichten

Hier finden Sie Beispiele, wie die Ernährungsstrategie Baden-Württemberg in der Praxis umgesetzt und gelebt wird.
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Kochalphabet

    Fit im Alltag - Das Küchenalphabet

    Das Workshopkonzept „Fit im Alltag“ des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat ist für Menschen in schwierigen Lebenslagen konzipiert. Das Projekt “Küchenalphabet“ aus dem Enzkreis ist bereits seit Jahren fester Bestandteil. Es richtet sich speziell an arbeitssuchende Personen mit geringerem Sprachniveau. Im Kurs lernen sie, wie eine ausgewogene Ernährung aussehen und mit wenig Geld umgesetzt werden kann. Das Projekt geht dabei über die reine Wissensvermittlung hinaus. Es erweitert den Wortschatz und fördert den gemeinsamen Austausch. Ein schönes Beispiel für die Umsetzung der Leitsätze „Ernährungsarmut begegnen“ und „Ernährungswissen für alle weitergeben“.

  • Neben dem BEKI-Schriftzug ist eine gelbe, lachende Birne abgebildet. Darunter steht der Schriftzug „Bewusste Kinderernährung“.

    BEKI-Zertifikat kitea Bad Mergentheim

    Mit dem BEKI-Zertifikat zeigen ernährungsbewusste Kitas, wie alltagsnahe Ernährungsbildung und ausgewogene, nachhaltige und genussvolle Mahlzeiten vor Ort zusammenwirken. Eine der über 580 zertifizierten Kitas der Landesinitiative BEKI ist die kitea Bad Mergentheim in der Uhlandstraße. Die Einrichtung ist bereits seit sechs Jahren dabei. Die Leiterin der Kita, Melanie Michel, ist vom BEKI-Ansatz überzeugt. Daher ist sie unsere Ernährungsbotschafterin für den ersten Leitsatz „Ernährungswissen für alle weitergeben“ der baden-württembergischen Ernährungsstrategie.

  • Die Grafik zeigt einen gemalten Baum, auf dem verschiedene Früchte wachsen, untertitelt mit „Streuobstnetzwerk Renningen-Malmsheim“.

    Streuobstnetzwerk Renningen-Malmsheim

    Mit dem Streuobstnetzwerk machen der Obst- und Gartenbauverein Malmsheim sowie der NABU Renningen-Malmsheim auf die Bedeutung von Streuobstwiesen aufmerksam. Die Initiative informiert über den Rückgang von Streuobstwiesen und entwickelt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger Ideen für deren Erhalt. Am Tag der Streuobstwiesen 2026 bot das Netzwerk ein abwechslungsreiches Programm für groß und klein. Finanziert wurde der Tag durch das Förderprogramm „Beteiligungstaler Ernährung“. Dieses Programm wird von der „Allianz für Beteiligung“, einem Netzwerk zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg, angeboten. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat ist Teil der Allianz.

  • Menschen sitzen in einem Café, essen und unterhalten sich

    foodsharing-Café Raupe Immersatt

    Die Raupe Immersatt ist Deutschlands erstes foodsharing-Café und rettet seit 2019 Lebensmittel vor der Verschwendung. In dem Café ist ein sog. Fairteiler integriert, aus dem gerettete Lebensmittel kostenlos mitgenommen oder direkt vor Ort verzehrt werden können. Getränke werden zu einem selbst bestimmbaren Preis angeboten. Das Konzept wird durch Kochaktionen, Workshops, Vorträge sowie Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Filmabende ergänzt. So schafft das Café im Stuttgarter Westen einen Ort der Begegnung und sensibilisiert für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und unseren Ressourcen.

  • Anstoßen mit Weingläsern und Gebäck-Seelen im Bildvordergrund.

    Genussregion Bad Waldsee

    Anbauen, veredeln, genießen – diesen Dreiklang verfolgt die Genussregion Bad Waldsee. Seit 2024 arbeitet Bad Waldsee in einem Projekt der Ernährungsstrategie daran, Vorreiter einer nachhaltigen, regionalen Genusskultur zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Wissen zur Herkunft, Verarbeitung und Wert von Lebensmitteln sowie praktische Fähigkeiten und neue Genusswelten für alle zugänglich gemacht. Das Projekt schafft Angebote, die für alle offen sind und gleichzeitig die kulturelle und soziale Vielfalt der Stadt stärken. Denn eine gesunde und genussvolle Ernährung darf kein Luxus sein.