Erfolgsgeschichten

Hier finden Sie Beispiele, wie die Ernährungsstrategie Baden-Württemberg in der Praxis umgesetzt und gelebt wird.
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Neben dem BEKI-Schriftzug ist eine gelbe, lachende Birne abgebildet. Darunter steht der Schriftzug „Bewusste Kinderernährung“.

    BEKI-Zertifikat
    kitea Bad Mergentheim

    Mit dem BEKI-Zertifikat zeigen ernährungsbewusste Kitas, wie alltagsnahe Ernährungsbildung und ausgewogene, nachhaltige und genussvolle Mahlzeiten vor Ort zusammenwirken. Eine der über 580 zertifizierten Kitas der Landesinitiative BEKI ist die kitea Bad Mergentheim in der Uhlandstraße. Die Einrichtung ist bereits seit sechs Jahren dabei. Die Leiterin der Kita, Melanie Michel, ist vom BEKI-Ansatz überzeugt. Daher ist sie unsere Ernährungsbotschafterin für den ersten Leitsatz „Ernährungswissen für alle weitergeben“ der baden-württembergischen Ernährungsstrategie.

  • Die Grafik zeigt einen gemalten Baum, auf dem verschiedene Früchte wachsen, untertitelt mit „Streuobstnetzwerk Renningen-Malmsheim“.

    Streuobstnetzwerk Renningen-Malmsheim

    Mit dem Streuobstnetzwerk machen der Obst- und Gartenbauverein Malmsheim sowie der NABU Renningen-Malmsheim auf die Bedeutung von Streuobstwiesen aufmerksam. Die Initiative informiert über den Rückgang von Streuobstwiesen und entwickelt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger Ideen für deren Erhalt. Am Tag der Streuobstwiesen 2026 bot das Netzwerk ein abwechslungsreiches Programm für groß und klein. Finanziert wurde der Tag durch das Förderprogramm „Beteiligungstaler Ernährung“. Dieses Programm wird von der „Allianz für Beteiligung“, einem Netzwerk zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg, angeboten. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat ist Teil der Allianz.

  • Menschen sitzen in einem Café, essen und unterhalten sich

    foodsharing-Café Raupe Immersatt

    Die Raupe Immersatt ist Deutschlands erstes foodsharing-Café und rettet seit 2019 Lebensmittel vor der Verschwendung. In dem Café ist ein sog. Fairteiler integriert, aus dem gerettete Lebensmittel kostenlos mitgenommen oder direkt vor Ort verzehrt werden können. Getränke werden zu einem selbst bestimmbaren Preis angeboten. Das Konzept wird durch Kochaktionen, Workshops, Vorträge sowie Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Filmabende ergänzt. So schafft das Café im Stuttgarter Westen einen Ort der Begegnung und sensibilisiert für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und unseren Ressourcen.

  • Anstoßen mit Weingläsern und Gebäck-Seelen im Bildvordergrund.

    Genussregion Bad Waldsee

    Anbauen, veredeln, genießen – diesen Dreiklang verfolgt die Genussregion Bad Waldsee. Seit 2024 arbeitet Bad Waldsee in einem Projekt der Ernährungsstrategie daran, Vorreiter einer nachhaltigen, regionalen Genusskultur zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Wissen zur Herkunft, Verarbeitung und Wert von Lebensmitteln sowie praktische Fähigkeiten und neue Genusswelten für alle zugänglich gemacht. Das Projekt schafft Angebote, die für alle offen sind und gleichzeitig die kulturelle und soziale Vielfalt der Stadt stärken. Denn eine gesunde und genussvolle Ernährung darf kein Luxus sein.

  • Viele kleine Vorspeisengläser, gefüllt mit Bohnen und Gemüse und von oben fotografiert.

    Stuttgarter Bohnentag - Mehr heimische Hülsenfrüchte auf den Teller!

    Heimische Bohnen bieten ein großes Potenzial, die Gemeinschaftsverpflegung gesünder und abwechslungsreicher zu gestalten. Damit mehr Bohnen, Linsen oder andere Hülsenfrüchte auf den Tellern landen, bringt der Ernährungsrat StadtRegion Stuttgart Küchen- und Einkaufsleitungen, Vermarktung sowie Erzeuger zusammen und stärkt auf diese Weise die lokale (Land-)Wirtschaft zum Wohl der Bevölkerung vor Ort. Seit 2024 ist der Ernährungsrat mit dem Stuttgarter Bohnentag zu Gast bei verschiedenen Betriebsrestaurants. Den Impuls zum Projekt gab der „Förderaufruf für lokale Ernährungsinitiativen“ der Ernährungsstrategie.